13.05.2015

Bemusterung

Gestern und heute stand unsere Bemusterung an.
Diese war in zwei Teile aufgeteilt, einen Tag bei Keitel-Haus und einen Tag bei ihrem Sanitär- und Fliesenausstatter.
Dafür mussten (nein, DURFTEN natürlich :-) ) wir Montag Abend anreisen und wurden 2 Nächte in einem Hotel untergebracht. Dies wurde freundlicherweise von Keitel übernommen.

Tag 1

Gut geschlafen und vom Frühstück gestärkt, ging es bereits am ersten Tag um 8 Uhr voll zur Sache.
Es wurde das gesamte Haus besprochen. Hier hätten wir so ziemlich alles noch einmal ändern können. wobei wir das natürlich sowieso nicht vor hatten.
Letztendlich haben wir den Plänen den letzten Schliff gegeben. Da mal einen Elektrokasten verschoben, dort mal eine Wand noch leicht verschoben.
Hierbei hatten wir wirklich Glück mit unserem Bemusterungsleiter, welcher es immer wieder schaffte, uns die doch manchmal nicht ganz so einfachen Themen bildlich (im wahrsten Sinne des Worte) darzustellen und zu erklären. Auch von der Art her sehr angenehm, dies sollte man ja auch nicht als selbstverständlich ansehen! An dieser Stelle noch einmal vielen Dank!
Zusätzlich zum Durcharbeiten der ganzen Pläne und Skizzen durfen wir uns zwischendrin auch als "kleine Pause" mit visuellen Dingen beschäftigen...Türen, Fenster, Treppen, Schalter. Aber dazu einfach ein paar Bilder:

Dachziegel

Wir werden die Sigma-Pfanne nehmen...
...allerdings in bordeaurot

Dachüberstand Traufe / Ortgang

"Eiche rustikal" wird es werden...

Außenputz


Als Außenputz nehmen wir weißen Putz, da wir durch die Fensterfarben (anthrazit) und die Dachfarbe (rot) unserer Meinung nach genügend Farbakzente setzen.
Der Sockelputz wird grau...

Innentüren
Wir haben uns entschieden, drei verschiedene Innentüren zu verwenden, im Obergeschoss Eiche...

...im Erdgeschoss Pinie...

...und als Eingangstür von den Wohnbereich eine Glastür.

Außentür
Diese Außentür wird es werden, allerdings in...
...rot! Als weiterer Akzent auf dem weißen Außenputz.

Bei einigen Themen hatte ich leider vergessen, Bilder zu machen....! Am Ende des Tages waren wir beide wirklich fertig. Aber ebenso glücklich, dass alles so reinbungslos ablief und wir eigentlich alle unserer aktuellen Fragen klären konnten.
Außerdem macht es schon doch auch Freude, sein zukünftiges Heim von grundauf "zusammenzustellen".
Nach einem abendlichen Ausflug nach Rothenburg ob der Tauber (wirklich zu empfehlen!) haben wir uns noch eine Erfrischung auf der Hotelterasse (es war wirklich warm) gegönnt und sind dann doch relativ fertig in's Bett gefallen.

Tag 2

Am zweiten Tag hieß es: Badausstattung und Fliesen bemustern.
Hier hatten wir bei vielen Punkten bereits eine klare Vorstellung, so dass es relativ flott ging (4 Stunden). Allerdings wurden doch eine Punkte anders als gedacht:-) 

Sanitär

Im Elternbad wird wie geplant eine bodentiefe Duschwanne (BetteFloor Side) eingebaut. Format: 150 x 100 cm
Eigentlich hatten wir als Abtrennung der Dusche zum Raum eine Wand angedacht, aber unsere Beraterin zeigte uns noch die oben zu sehende Trennwand aus Glas. Eigentlich ja noch schöner als eine Wand und auch heller.
Also: spontan geändert und Info an unseren Bemusterungsleiter, dass er die Wand aus den Plänen streichen kann und wir stattdessen die Glaswand verwenden.
Ebenso kommt hier auch eine Rainshower als Überputzvariante zum Einsatz.
Als WC verwenden wir an alle 3 Positionen das gleiche von Villeroy und Boch mit Silent Close, aber nicht spühlrandlos (unverschämt teuer für m.E. nach geringem Mehrwert)
Der Drücker dazu...
Die Badewanne wird ein wenig größer als der Standart, nämlich 190 x 90 cm und mit mittigem Ausfluss, so haben wir mehr als genug Platz :.)
Die Duschwanne im Kinderbad. Die Tür wird ein wenig anders (eintürig)
Das Waschbecken im Gäste-Bad, allerdings ohne Überlauf (was uns sehr wichtig war!). Die drei Waschbecken in den richtigen Bädern sind größer, aber optisch relativ ähnlich. Im Elternbad haben wir auch gleich einen Unterschrank mitgenommen.

...und die passende Armatur für alle 4 Waschbecken.
Fliesen

Dunkelbraune Bodenfliesen für Diele, Abstellraum, Garderobe, Gäste-WC und Küche
Die anthrazitfarbene Fliese für die Böden der zwei Bäder sowie die Badewanne. Für die Wände verwenden wir die betongraue Fliese, wobei wir Wandfliesen nur in den Bereichen verwenden werden, in denen es zwingend notwendig ist (WC, Waschtische, Dusche...). Die linke Fliese in Holzoptik werden wir für die Wände im Duschbereich verwenden.

Die Kellerfliesen habe ich leider vergessen, aber wer braucht da schon schöne Fliesen :-) 
Auch die Beratung der zwei Damen war wirklich gut, was eben auch dazu führte, dass wir uns bei manchen Themen noch umentschieden haben!

Alles in allem sehr angenehme Tage...zwar anstrengend, aber im ganzen entspannter und einfacher als erwartet bzw. befürchtet!

Der einzige Wehrmutstropfen der Bemusterung war leider, dass unser Einzug sich vermutlich auf Februar / März "verschieben" wird.
Bisher hatten wir noch auf einen Einzug in diesem Jahr gehofft, da es (natürlich unverbindlich) hieß, dass die Chancen dafür gut stehen, wenn wir mit Bemusterung und Baugenehmigung bis Mitte Mai durchkommen. Zwischenzeitlich scheint die Auslastung aber angestiegen zu sein, so dass es wohl leider später wird. 
Dies ist natürlich schade, vor allem da die Umzugs- und Eigenleistungszeit dann genau in Cilli's Lernphase für das Wirtschaftsprüfer-Examen fällt.
Allerdings würde ich diese Keitel-Haus nicht ankreiden, da es ja nur eine unverbindliche Prognose war und eine feste Einplanung ja auch erst Sinn macht, wenn die Risikofaktoren wie Baugenehmigung abgehakt sind. Auch gehen alle Bearbeitungen wirklich immer sehr schnell von statten. Heute haben wir bereits - ein paar Minuten bevor wir Bemusterung heimgekommen sind die Mehr- und Minderkostenrechnung per Mail erhalten. Nun heißt es, diese noch in Ruhe durchzulesen, 1-2 Nächte drüber zu schlafen und dann dahingehend entgültigt zu entscheiden...

...aber in Entscheiderlaune sind wir eh gerade. Auf dem Heimweg hatten wir noch spontan einen Termin mit unserer Küchenberaterin vereinbart, mit ihr ein paar wenige Punkte ergänzt / geändert und die zugeschlagen! Küche ist somit auch gekauft und dazu noch im Budget... :-) Mehr dazu die Tage...

15.04.2015

Baugenehmigung


"Die bauaufsichtliche Genehmigung für das o.g. Bauvorhaben wird entsprechend den mit Genehmigungsvermerk versehenden Bauvorlagen erteilt"

Ein kurzer im behördendeutsch verfasster Satz - große Wirkung !

Die Wartezeit auf die Baugenehmigung wurde nun noch kürzer als erwartet: Nach genau 2 Wochen (aufgrund Ostern somit nur 8 Werktage) haben wir die Baugenehmigung im Briefkasten gefunden.
Allerdings doch nicht ganz so unerwartet, da wir heute nachmittag bereits im Bauamt angerufen hatten um uns freundlich zu erkundigen, ob alle Unterlagen vollständig sind. Die Antwort vom Sachbearbeiter darauf lautete nur, dass der Bescheid bereits versendet wurde. Wirklich top !

Die zweite erfreuliche Nachricht diese Woche war die Fixierung des Bemusterungstermin:
Am 12. und 13. Mai werden wir die Bemusterung durchführen, wobei wir bereits am 11. anreisen werden. Es sind zwar nur gute zwei Stunden Fahrt, aber nachdem es bereits um 8 Uhr losgeht, ist es sicher ganz angenehm, einigermaßen ausgeschlafen zu starten....schließlich werden es sicherlich zwei schöne, aber zugleich auch anstrengende Tage, an welchen doch einige Entscheidung getroffen werden dürfen / müssen.

Die zwei Übernachtungen werden von Keitel-Haus übernommen, auch eine nette Geste. Auch das Hotel schaut nett aus. Ob wir die Sauna am Ende des Tages noch nutzen werden oder gleich in's Bett fallen werden....?

Wir werden noch Unterlagen erhalten, welche wir bereits im Vorfeld ausfüllen dürfen.
Auch werden wir uns bis zum Termin noch reichlich Gedanken machen zu den kompletten Ausstattungen der Räume (Bodenbelege, Steckdosen, Brennstellen, Anschlüsse...).

Bis dahin haben wir auch hoffentlich die Küchenplanung soweit abgeschlossen, dass wir die Pläne bereits bei der Bemusterung berücksichtigen können.

Ein größerer Entscheidungspunkt ist allerdings weiterhin noch nicht wirklich final entschieden durch uns, welcher da wäre: Kamin vs. Sauna
  • Kamin
    Müssen wir wirklich bei einem gut gedämmten Haus sofort die Fenster aufreißen, sobald wir ihn anmachen? Im Obergeschoss verlieren wir durch den Kaminzug ebenso ein wenig Platz in beiden Kinderzimmern, da die Türen somit an andere Stelle müssen. Auf der anderen Seite ist es natürlich wirklich ein sehr angenehmer Luxus, abends daheim auf der Couch zu liegen und dem Knistern des Ofens zu lauschen und die sehr angenehme Wärme zu spüren.
  • Sauna
    Ist im Elternbad geplant, aber wird diese dann wirklich so oft genutzt, wie man es sich aktuell vorstellt. Wenn man den Erzählungen im Freundeskreis vertraut, dann irgendwann kaum noch (im Gegensatz zum Kamin). Ebenso könnten wir das Bad und vor allem den Duschbereich kompromissloser planen.
Tendenz geht inwzischen stark zum Kamin, da dieser deutlich schwer nachzurüsten wäre als eine Saunakabine. Vorher war die Tendenz noch umgekehrt :-)

Bis Mitte Mai haben wir ja noch Zeit...

01.04.2015

Bauantrag eingereicht

Nach einem kleinen Wettlauf gegen die Uhr aufgrund Autobahnvollsperrung und Unwetter haben wir es 5 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten heute noch zum Bauaufsichtsamt geschafft und den Bauantrag eingereich.
Kurzer Check der Unterlagen durch den Sachbearbeiter: auf dem ersten Blicken sind die Unterlagen vollständig.

Nun heisst es warten, allerdings vermutlich weniger als geplant: laut Aussage vom Amt betragen die Bearbeitungszeiten derzeit 3-4 Wochen. Wir hatten uns eher auf 2 Monate + eingestellt gehabt, aber das werden wir verkraften :-))

27.03.2015

Grundrisse

Nachdem das Baugesuch fertig ist, hier nun die (hoffentlich finalen) Grundrisse:

Kellergeschoss


Erdgeschoss


Obergeschoss


Querschnitt


Baugesuch finalisiert

Heute haben wir die Unterlagen für das Baugesuch erhalten.
Das ging wirklich schneller als erwartet, da wir erst vor nicht einmal zwei Wochen den Architektentermin hatten und den Entwurf vor gut einer Woche enthalten hatten.
Wobei es beim Entwurf nichts mehr zu ändern gab, da der Architekt unsere Ideen und Wünsche komplett zu unserer Zufriedenheit umgesetzt hat!

Daher auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank an unseren Architekten !!

Nun heißt es, am Wochenende die Unterschriften der (zukünftigen) Nachbarn einzuholen. Hoffentlich sind diese alle unserem Bauvorhaben wohlgesonnen, aber nachdem wir kein vom Design her extravagantes Haus bauen, sollte dies zumindestens kein KO-Kriterium für die Nachbarschaft sein.
Danach heißt es: Baugesuch bei der Stadt einzureichen und warten, warten, warten....mal schauen, wie lange :-)

19.03.2015

Darlehensverträge

Nun gibt es (so gut wie) kein zurück mehr: die Darlehensverträge wurden unterschrieben.
Falls jemand zu diesem Zeitpunkt noch leichte Bauschmerzen haben sollte, glaubt uns, die Schmerzen in der Hand nach der Anzahl von Unterschriften sind stärker. Ganze 28 waren es bei uns!

Von der Bank gab es noch ein kleines Infopaket und oben drauf eine Geschenkbox, die symbolisch für den - hoffentlich baldigen - Einzug stehen soll. Auf jeden Fall eine nette Geste!

14.03.2015

Architektentermin

Heute war es so weit: wir haben uns mit dem Architekten zusammen gesessen.
Allzu viel gab es nicht mehr zu planen, da die im Angebot enthaltene Grundrissplanung bereits gut gepasst hat.
Letztlich hat uns das Grundstück bereits die entscheidenen Faktoren vorgegeben, vor allem die bebaubare Breite von 8 Metern. Und aus der Ausrichtung ergab sich dann bereits großteils die ungefähre Aufteilung der Zimmer.
Folgende Zimmer hatten wir vorgesehen:

Erdgeschoss
  • Wohnzimmer / Essbereich / Küche als offener Bereich (L-förmig) mit Süd-West-Ausrichtung
  • Diele mit Treppe in's OG
  • Büro, welches eventuell mal ein Kinderzimmer werden könnte
  • Gäste-WC
  • (Speise-)kammer
Obergeschoss
  • Zwei Kinderzimmer
  • Schlafzimmer
  • Ankleide
  • Elternbad mit bodentiefer Dusche und Saunakabine
  • Kinderbad mit Badewanne und Dusche
  • Diele
Kellergeschoss
  • Zimmer mit Fußbodenheizung und Lüftung, welches als Büro verwendet werden könnte, wenn das EG-Büro mal als Kinderzimmer benötigt wird
  • Hauswirtschaftsraum mit allen benötigten Geräten sowie Waschmaschine usw.
  • Flurbereich für z.B. Fahrräder 
  • Dritter Raum, welcher aktuell noch komplett ungenutzt wäre (vermutlich Abstellraum)

Letztlich haben wir den Grundriss mit dem Architekten noch verfeinert, ein paar Fenster von Höhe und Größe an unsere Ideen angepasst sowie ein paar Wände verschoben (was wir allerdings bis zur Bemusterung grundsätzlich immer noch können, wobei die Fenster für die Baugenehmigung schon fix sein sollten). 
Spannend wurde es beim Wäscheabwurfschacht und dem Kamin, da diese alle drei Etagen betreffen.
Ich denke, dass wir auch diese Aufgabe gut gelöst haben und der Architekt nun die Pläne anpassen wird. Diese müssen wir uns dann noch in Ruhe anschauen, ob alles für uns passt. Eventuell müssen noch die ein oder andere Wand oder ein Fenster ein wenig verschoben werden, aber im großen und ganzen sollte nun alles passen.

Uns hat ungemein geholfen, bestehende Möbel in den Grundriss einzuzeichnen, um ein Gefühl für Ausmaße und den Platzbedarf zu bekommen !

Bilder der Grundrisse folgen, sobald diese fertig sind :-)

Städtische Restfläche

Vor guten 3 Wochen hatten wir kurz nach Grundstückskauf ein Schreiben der Stadt erhalten, in welchem uns angeboten wurde, die städtische Restfläche gleich mit zu erwerben.

Hierbei handelt es sich um gigantische 5m², welche zwischen unserer "Zufahrt" und der Straße liegen. Nach ein paar Telefonaten mit der Stadt, haben wir uns entschieden, dieses Stück auch zu kaufen. Das heißt letztendlich aber auch noch einmal: Kaufvertrag, Notartermin, Vermessung usw. !



02.03.2015

Finanzierungskrimi

Die Entscheidung ist gefallen, wir bauen Haus. Im gleichen Atemzug war uns auch bewusst, dass wir das - leider - nicht aus der Portokasse zahlen können. Das mit reich geboren werden, üben wir im nächsten Leben nochmal...
Nun ja, wir haben uns viel anfangs mit Internetratings auseinander gesetzt. Wer welche Konditionen (Zinssatz, Sollzinsbindung, zinsfreie Bereitstellungszeit usw.) bei welchem Finanzierungsrahmen geben könnte. Daraufhin haben wir die ersten Banktermine anfang Dezember vereinbart. Von Internetbanken über normale Banken bishin zu Bausparkassen war alles dabei. Dabei haben wir unsere Hausbanken nicht einbezogen, da diese im Internetrating nicht sonderlich gut abschnitten. Am Ende wurden wir eines besseren belehrt. Doch dazu später.
Nach einigen Bankterminen war uns klar, dass wir mit LBS finanzieren wollen. Das war zum Jahreswechsel. Zu diesen Zeitpunkt kannten wir schon das Grundstück, das wir letztendlich gekauft haben. Aufgrund dessen hatten wir zeitlichen Druck. Beim Gespräch am 30.12.2014 haben wir das auch so an den Bankberater der LBS weitergegeben - dachten wir zumindest. Wir hatten an diesem Termin das Finanzierungskonzept bereits ausgearbeitet, das sich folgendermaßen zusammen setzte:

  • Annuitätendarlehen
  • vorfinanzierter Bausparer
  • Wohn-Riester

Der Bankberater verabschiedete sich daraufhin eine Woche in den Urlaub. Dennoch dachte wir, dass er das bereits intern anstoßen würde und unsere Unterlagen der Kreditabteilung zur Prüfung vorliegen lässt. Er hat sich diesbezüglich nicht klar geäußert. Bei der Nachfrage nach einem Stellvertreter verneinte er. Er werde sich darum schon kümmern.
Es vergingen zwei Wochen, in denen er sich nicht meldet. Wir mussten in der Zwischenzeit dem Makler zusagen, dass wir das Grundstück kaufen. Sonst wäre es weg gewesen. Und wir wollten das Grundstück. Nach langen zweieinhalb Wochen hat sich der Bankberater wieder gemeldet, mit der Entschuldigung, dass er eine Woche krank war. Klar, dafür kann keiner was. Aber er war bereits ab Montag in der Arbeit zurück und hat sich bei uns erst am Donnerstag gemeldet, dass noch Unterlagen ausständig sind. Diese haben wir dann auch sehr zügig geliefert. Nur meldete sich der Bankberater wieder nicht. In der Woche darauf haben wir uns entschlossen, nachdem der Bankberater nicht auf eine Email reagiert hat, in der wir geschrieben haben, dass "wir Angst haben das Grundstück zu verlieren", uns an Wüstenrot zu wenden. Wir hatten bereits ein Beratungsgespräch und haben uns aufgrund des etwas unterschiedlicheren Ansatz des Finanzierungskonzept nicht für Wüstenrot, sondern für LBS entschieden.
Nach einem kurzen Telefonat mit der Erläuterung der Situation und welche Punkte uns bei dem Finanzierungskonzept bei Wüstenrot nicht gefallen hat, hatten wir am nächsten Tag ein Beratungsgespräch mit dem Bankberater von Wüstenrot. Dies verlief sehr positiv; der Bankberater hat die störenden Punkte geändert und wir hatten nachdem Termin ein Finanzierungskonzept, das uns überzeugte. Eine Woche später war der Bankberater nochmal da und wir haben die Bausparer (drei Stück) abgeschlossen  und den Antrag auf Angebotsabgabe für das Annuitätendarlehen unterschrieben. Ein paar Tage darauf hat sich der Bankberater nochmal gemeldet und meinte, dass das Annuitätendarlehen nicht bei der vorgesehenen Bank finanziert werden kann, da der Preis für unser Haus zu hoch sein. Der Bankberater suchte nach anderen Banken und wurde fündig. Allerdings wollte diese Bank einen unterschriebenen Werkvertrag, den wir an dieser Stelle noch nicht liefern konnten, da wir noch nicht wussten, welcher Hausbauer es werden sollte.
In der Zwischenzeit hatte sich der Bankberater der LBS wieder mal gemeldet. Wir haben einen Termin vereinbart. Einen Tag vor dem Notartermin.
Wir hatten bis dahin noch keine Finanzierungsbestätigung. Der Makler hat an diesem Termin festgehalten, weshalb wir eine Klausel mit einem 10tägigen Rücktrittsrecht in den Kaufvertrag aufnahmen ließen.
Unserer Nerven lagen dementsprechend blank. Auf der einen Seite der Makler mit Verkäufer, der das Grundstück verkaufen will und wir mit der Angst, dass, wenn wir sie noch länger hinhalten, sie sich einen neuen Käufer suchen. Es waren von der Zusage vom Grundstückskauf bis zu dem Notartermin bereits sechs Wochen vergangen. Auf der anderen Seite hatten wir noch keine Finanzierungsbestätigung, da keine Bank so wirklich in die "Puschen" kommen wollte.
Wir haben also den Kaufvertrag unterschrieben und hatten nun parallel LBS und Wüstenrot laufen. LBS hat sich zu diesem Zeitpunkt wieder ins Rennen gebracht, da die Finanzierung bei Wüstenrot doch nicht so einfach funktionieren sollte, wie uns das Bankberater anfangs erklärt hatte.
Nun waren wir wieder in enger Abstimmung mit LBS. Am Tag nach dem Notartermin - die Zeit lief gegen uns, nur 10 Tage  und in diesen Zeitraum fielen auch noch die Faschingstage - hat sich der Bankberater von der LBS nochmal gemeldet mit der Bitte, weitere Unterlagen zu liefern. Das haben wir übers Wochenende auch gemacht. Wüstenrot war zu diesem Zeitpunkt bereits wieder aus dem Rennen, da wir den Werkvertrag nicht überstürtzt unterschreiben wollten.
Es war uns allerdings doch zu heikel, nur auf eine Karte zu setzen. Wir sind dann doch zu einer Hausbank - Sparkasse Landshut. Wir wandten uns am Montag nach diesem Wochenende an die Sparkasse und schickten all unsere Unterlagen, die wir bis dahin gesammelt hatten, an den zuständigen Bankberater. Der prüfte das innerhalb einiger Stunden und konnte uns ein grundsätzliches OK aussprechen. Dienstag war Faschingsdienstag; da arbeiten keine Banker. Mittwoch meldete sich der Bankberater nochmal und machte uns ein unschlagbares Angebot mit einer zahlbaren monatlichen Belastung.
Es fehlte lediglich der Check bei der Schufa. Dieser hat er am Donnerstag eingeholt und am Freitag nachmittag haben wir unsere Finanzierungsbestätigung in der Hand. Daraufhin ist die Flasche Sekt geöffnet worden. Der Schrecken hat ein Ende und wir können wirklich das Grundstück kaufen ohne zurückzutreten zu müssen. Das wäre nicht schön gewesen.
Der LBS-Bankberater hat sich bis heute noch nicht gemeldet (zwei Wochen sind bereits vergangen).
Der Wüstenrot-Bankberater hat die Absage professionell aufgenommen und hat seinen Rat weiterhin angeboten.

Nach vielen nervenaufreibenden Stunden ist somit unsere Finanzierung fix. In drei Tagen lassen wir die Grundschuld eintragen und der Darlehensvertrag wird parallel erstellt. Somit können wir den Kaufpreis zahlen, der wohl in den nächsten Wochen fällig wird.

Architektentermin fixiert

Der Termin mit dem Architekten steht: 14.03.15
Er wäre auch bereits am 07.03 möglich gewesen, aber zeitlich hätten wir diesen nicht wahrnehmen können. Eine Woche warten werden wir sicherlich getrost auch so überstehen :-)
So hat auch der Vermesser ein paar Tage mehr Zeit für seine Aufgaben:

  • amtliche Unterlagen beim staatlichen Vermessungsamt einholen
  • Grundstückhöhen erfassen
  • Erstellen des Lageplans aus den o.a. Punkte
Der Architekt besorgt freundlicherweise auch gleich den amtlichen Lageplan bei der Stadt. Wieder ein Punkt weniger, um den wir uns kümmern müssen ! Super !